Jörg Schlaich

Jörg Schlaich (Juryvorsitz)

wurde als Architekt und Bauingenieur ausgebildet, unterrichtete als Assistent und Dozent für Statik und Stahlbeton am Case Institute of Technology in Cleveland, Ohio und promovierte an der Universität Stuttgart. Von 1974 bis 2000 lehrte er als Professor an der Universität Stuttgart und leitete das Institut für Konstruktion und Entwurf II. Gemeinsam mit Rudolf Bergermann gründete er 1980 das Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner in Stuttgart, das heute mit Dependancen in Berlin und New York international tätig ist und für seine leichten und weit gespannten Konstruktionen zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Hochhäuser und andere hohe Bauten wie Aussichtstürme und Aufwindkraftwerke gehören zu den Spezialgebieten des Büros.

Dominique Perrault

Dominique Perrault (Juryvorsitz)

gilt als einer der französischen Stararchitekten. Er wurde mit dem Bau der Hochschule ESIEE (École supérieure d'ingénieurs en électronique et électrotechnique) in Marne-la-Vallée bei Paris und der französischen Nationalbibliothek in Paris international bekannt und lehrte an Hochschulen in Barcelona, Brüssel oder Chicago und an der ETH Zürich. Auch Hochhäuser gehören zu seinem Repertoire: Auf der Wiener Donauinsel entstehen die Vienna DC Towers 1+2. Von 1998 bis 2001 war er Präsident des Französischen Architektur Instituts (IFA). Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen der Deutsche Architekturpreis, der Mies von der Rohe Preis für Europäische Architektur und der Große Nationalpreis für Architektur in Frankreich.

Hans-Bernhard Nordhoff

Hans-Bernhard Nordhoff

war von 1998 bis 2006 Kulturdezernent der Stadt Frankfurt und begleitete den Hochhaus Preis von Anfang an. Nach der Tätigkeit als wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Biochemie und Mikrobiologie sowie am Institut für Gesellschaft und Wissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg wurde er 1986 Kulturreferent der Stadt Kassel; von 1993 bis 1998 war er als Kulturdezernent der Stadt Aachen tätig. Er ist Gründungsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft Deutschlands und des »Städtenetzwerks kulturelle und soziale Infrastruktur NRW«, Autor verschiedener Publikationen über Biotechnik, Gentechnik und Kulturpolitik sowie Verfasser und Herausgeber von Gedichtbänden und -anthologien.

Willi Alda

Willi Alda

war von 1992 bis 2004 Geschäftsführer der Despa Deutsche Sparkassen Immobilien- Anlagegesellschaft mbH, Frankfurt/Main, bzw. Deka Immobilien Investment GmbH. Er promovierte im Fachbereich Bauingenieurswesen, arbeitete u.a. als Prokurist / Geschäftsführer bei Weidleplan Consulting und als Hauptabteilungsleiter Zentrales Bauwesen bei Porsche. Seit 1995 unterrichtet er als Lehrbeauftragter der Universität Stuttgart zum Thema der Projektentwicklung in der Immobilienwirtschaft und lehrt dort seit 2002 auch als Honorarprofessor am Institut für Baubetriebslehre. Seit 2003 ist er Präsident des Bundesverbandes der deutschen Immobilienwirtschaft e.V. und Fellow of the Royal Institution of Chartered Surveyors (FRICS).

Ingeborg Flagge

Ingeborg Flagge

war von 2000 bis 2005 Direktorin des Deutschen Architektur Museums (DAM) in Frankfurt am Main und Begründerin des Internationalen Hochhaus Preises; als Jurymitglied sprang sie für den erkrankten Sir Nicholas Grimshaw ein. Sie promovierte an der Universität Köln (Dr. Phil.), war von 1974 bis 1998 Chefredakteurin der BDAZeitschrift »Der Architekt« und von 1978 bis 1983 Bundesgeschäftsführerin des BDA. Von 1995 bis 2000 lehrte sie als Professorin für Bau- und Architekturgeschichte an der HWTK Leipzig; seit 1984 arbeitet sie als freie Architekturkritikerin und Publizistin, veröffentlichte Beiträge in Fachpublikationen und Monographien über Bauten und Architekten. Sie erhielt den Kritikerpreis der Bundesarchitektenkammer und die Silberne Halbkugel des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.

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